…verschneites Wochenende haben wir hier in Nordhessen nun doch noch bekommen. Gestern ab 21:00 sind etwa 15cm Schnee gefallen. Hoffentlich kommen heute trotzdem alle Gäste zu den JuLis Kurhessen nach Fritzlar. Dort wird heute nämlich der Bezirksvorsitzende neugewählt. Wird sicher eine guter Veranstaltung.
Morgenfrüh geht es dann nach Wiesbaden in die LGS, wo ab 10:30 der LAK Gesundheit und Soziales tagt.
Dort werden wir über den Leitantrag zur Behindertenpolitik sprechen. Danach fahre ich wieder zurück gen Norden, da sich mein JuLi-Ortsverband mit dem Deutsch-Türkischen-Verein trifft.
Hoffentlich klappt trotz Schnee alles wie geplant
Euch ein schönes Wochenende!
wünscht
Elias
06. März 2010
-einhalten habe ich nicht ganz so geschafft. Trotzdem jetzt ein Bericht von mir über die letzte Woche.
Spannend begann die Woche, nach einem PPW bei dem unserer Landesvorsitzender a.D. Lasse Becker seine Kandidatur um den Bundesvorsitz der JuLis bekannt gab. Die Gerüchteküche war vorher natürlich schon lange am kochen, aber offiziell wurde es erst nach dem PPW. Sein Gegenkandidat wird Leif Schubert aus Ba-Wü. Die nächsten Wochen bis zum BuKo (09.04.-11.04; vormerken!) werden sicherlich spannend und aufregend für den ganzen Verband.
Für mich ging es danach 3 Tage nach Berlin, das JuLi-Urgestein Björn Sänger MdB, hat nordhessische JuLis zu sich eingeladen. Gemeinsam mit den Kasslern hatten wir viel Spaß.
Liberal ging auch mein Wochenende weiter. In der Jugendherberge Hoherodskopf im Vogelsberg fand das Fertigkeitenseminar statt. Dies wird vom Landesverband veranstaltet, um Kompetenzen zu vermittel und Tips und Tricks der Verbandsarbeit auszutauschen. Aber auch der gesellige Teil kam nicht zu kurz 
Der krönende Abschluss war das Rhetorikseminar am Sonntag, welches wir vor einer bombastischen Kulisse erlebten. Durch die breite Fensterfront des Tagungsraumes konnten wir weit bis ins Rhein-Maingebiet sehen ( zwischen Taunus und Rhön war die Skyline von Mainhatten klar und deutlich erkennbar)! Das Sturmtief Xynthia war zwar interessant anzuschauen, aber die Heimfahrt war deswegen für den ein oder anderen doch deutlich erschwert. Es kamen aber alle heil zu Hause an.
So sitze ich nun an meinem Schreibtisch, und werte das vergangene Wochenende aus. Die Feedbackbögen zeigen, dass alle viel Spaß hatten. Es schreit nach einer Wiederholung… 
Ich freu mich drauf!
Bis bald und eine gute Woche
Elias
01. März 2010
stellt nicht nur den Beginn der Fastenzeit, sondern auch das Ende der Zeit der Narren dar. Auch wenn Herr Gabriel, dass etwas anders sieht, so ist mir gerade beim Verfolgen der Ansprachen zum politischen Aschermittwoch auf Phoenix vor allem Eines aufgefallen. Die Strategie der SPD, sich erneut als Beschützer der „vom FDP Wählerklientel ausgepressten Arbeitnehmer“ aufzuspielen um sich so mit der gewohnten Polemik alter Wählerstimmen wieder zu bemächtigen, zeigt das die fünfte Jahreszeit leider noch lange nicht beendet ist. Auch heute hagelte es statt dem angebrachten und sachlichen Ton, wie man ihn von Staatsmänner und Frauen erwartet, leider nur wüste Beschimpfungen und Verunglimpfungen. Wie sollen wir jungen Menschen Respekt und Anstand entwickeln, wenn es selbst die Oberhäupter der Parteien nicht schaffen ihrer Vorbildfunktion nachzukommen?
Es ist schon sehr interessant, dass es meist wir jungen Leute sein sollen, die sich im Ton vergreifen und bei denen es an gegenseitigem Respekt fehlen soll. Bei keiner Podiumsdiskussion, an der ich teilgenommen habe oder die ich auch nur besucht habe, habe ich jemals solche Entgleisungen erleben können (mit der Ausnahme eines einzelnen jungen Politikers aus dem Kinzigtal, der es schafft sich regelmäßig im Ton zu vergreifen). Liegt das tatsächlich daran, dass wir Jugendorganisationen uns nicht um Parlamentssitze streiten? Ich kann mir das wirklich nicht vorstellen.
Aber wenn ich schon dabei bin… es wird mir wirklich Angst und Bange, wenn ich darüber nachdenke, dass man in Deutschland nicht darüber sprechen darf, dass auch ein Sozialstaat finanziert werden muss. Ich habe wirklich erhebliche Probleme die Kritik an Westerwelles Aussagen nachzuvollziehen.
Unser Mittelstand umfasst rund 99,7 % aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen, in denen knapp 65,9 % aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten angestellt sind. Und so ganz nebenbei werden im deutschen Mittelstand etwa 83,0 % aller Auszubildenden ausgebildet.
Wer den Mittelstand stärkt, stärkt also nicht nur den wirtschaftlich wichtigsten Träger des Sozialstaates, sondern auch noch den Großteil derer, von denen dies in Zukunft erwartet wird.
Wie kann man einer Partei, die mit ihrer Politik hier ansetzt, Klientelpolitik vorwerfen?
Darf man wirklich nicht mehr darüber reden darf, dass auch Sozialleistungen finanziert werden müssen? Darf man nicht mehr darüber sprechen darf, dass alles, was Geld kostet, auch bezahlt werden muss? Ich frage mich wie Politik dann funktionieren soll.
Ich bitte euch diesen ausschweifenden Post zu entschuldigen! Beim nächsten Mal berichte ich wieder aus der LaVo-WG. Versprochen!
Viele Grüße,
euer Hendrik
18. Februar 2010
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu der Beitragsbemessung der Hartz4 Regelsätze ist in Deutschland wieder eine Diskussion entstanden, die ihres Gleichen sucht. Auf der einen Seite die Sozialverbände, die 420 € als Regelsatz fordern, und auf der anderen Seite Guido Westerwelle, der für seine Äußerungen Kritik von allen Seiten ertragen muss, weil er sagt, dass Wohlstand ohne Anstrengung nicht möglich is?
Laut dem Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bedeutet eine Regelsatzerhöhung auf 420 €, dass man zwei Millionen neue Leistungsempfänger schafft, für die sich dann Arbeiten nicht mehr lohnt. Und das der Staat für diese Erhöhung nochmals 10 Milliarden auf die bisherigen Kosten von 45 Milliarden drauflegen muss, wird gerne Vergessen. Auch wird vergessen, dass die Kosten für Sozialleistungen schon in den Boomjahren 2007 und 2008 um 8% gestiegen sind.
Und Guido? Guido tritt dafür ein, dass sich Arbeit wieder lohnt. Vielleicht tut er dies zwar nicht in der richtigen Wortwahl, aber im Grund hat er recht. Das “Lohnabstandsgebot”, welches laut SGB garantieren soll, dass die Löhne über den Sozialleistungen liegen, soll nicht mehr gelten. Und anstatt Anreize zu schaffen, Arbeit aufzunehmen, fordern Sozialverbände und die Opposition die Erhöhung von Leistungen und dass, obwohl sich jetzt schon eine Arbeit erst bei einem Stundenlohn von 10 € -12 € erst lohnt. Erhöhen wir die Sätze weiter, haben die 50% der Hartz4-Empfänger ohne Berufsabschluss kaum noch einen Grund zu arbeiten.
Womit wir bei den Kindern wären um die es im Urteil eigentlich ging. Wie soll man diesen Kindern beibringen, dass sich Anstrengung lohnt, wenn sie zu Hause etwas anders vorgelebt bekommen?
Wichtig ist jetzt, dass bei der Neuberechnung gründlich vorzugehen und vor allem auch ohne Scheu den Regelsatz zu kürzen, denn von einer Erhöhung hat das Verfassungsgericht nicht gesprochen. Der Regelsatz für Kinder ist hier die Ausnahme, ich denke jeder sollte wissen, dass ein Kind oft teurer ist als ein Erwachsener. Hier muss aber auch klar sein, dass nicht alles mit Geld geleistet werden muss!
Das musste einfach mal gesagt werden!
Grüße Konrad
14. Februar 2010
Wie bei allen Bankangestellten ist der Donnerstag nicht gerade mein Lieblingstag, denn hier haben Bank gewöhnlich bis 18.00 Uhr geöffnet und ich muss natürlich auch solange dableiben. Heute war das Ganze nicht all zu schlimm. Da Altweiberfasching ist und die Gehwege immer noch Glatt sind, verirren sich nur wenig Menschen in die Bank. Die freie Zeit habe ich dann dazu genutzt, um mir einen Artikel zu Hartz 4 in der Wirtschaftswoche durchzulesen. Sehr gelungen und plausibel, solltet ihr euch auch mal durchlesen, hier wird wieder mal gezeigt, dass unser jetztiges Sozialsystem seinen Sinn vollkommen verfehlt.
Naja, wenigstens an den restlichen Tagen der Woche musste ich nicht solange arbeiten und konnte mir die Nachmittage Anfang der Woche mit der Lako-Organisation um die Ohr schlagen, die mir die Lavo-Kollegen netter Weise aufs Auge gedrückt haben. Am Sonntag haben wir ja auch entschieden, dass es nach Gießen geht, was mir die Arbeit mit den Hotels natürlich deutlich vereinfacht. Doch eine neue Weisheit habe ich schon dazugelernt: Ein Hotel schickt dir nie gleich beim ersten Mal das, wonach du gefragt hast. Bei einigen braucht es eine Nachfrage, bei anderen zwei bis drei(Wenns reicht).
Der Lako wird auch in der nächsten Zeit den ein oder anderen meiner Nachmittage füllen, aber dafür werdet ihr dann am 1. und 2. Mai hier in Giessen einen super Wochenende verbringen.
Euer Konrad
11. Februar 2010
…und schon wieder ist Mittwoch! Dabei wollte ich doch eigentlich vom jung liberalen Sonntag in Arheilgen berichten. Nun ja, wenn man zu spät kommt bestraft einen halt die Mona!
Dann berichte ich jetzt eben aus der LGS. Wir haben in Wiesbaden nun endlich die prähistorische - weil telekommunikationsfreie - Phase hinter uns gelassen und sind seit heute wieder voll vernetzt. Ich bin sehr froh, dass wir dieses Problem nicht nur schnell, sondern auch professionell gelöst haben.
Alle von euch, die mit ihrer Anmeldung für das Fertigkeitenseminar deswegen gewartet haben, haben jetzt also die Gelegenheit die Geschäftstelle per Fax mit eben diesen einzudecken. Anmeldeformular unter www.junge-liberale.de
Auch die Vorbereitung des kommenden Landeskongress laufen auf Hochtouren. Mona und Elias arbeiten schon fleißig am Vorstandsantrag zur Politik für Menschen mit Behinderungen. Zusammen mit Marcella, Kirill und Mark beschäftige ich mich momentan mit dem Thema Wirtschaftspolitik rund um den Finanzplatz Frankfurt.
Im Mittelpunkt der Vorbereitungen steht zu diesem Zeitpunkt natürlich die Organisation der Räumlichkeiten und Hotels. Gemeinsam mit Konrad erarbeite ich momentan die Planung für die Übernachtungen. Es erstaunt einen immer wieder, wie viel Arbeit diese „Nebensächlichkeiten“ verursachen können.
Selbstverständlich halten wir euch über die Planungen auf dem Laufenden.
Liebe Grüße,
Hendrik
10. Februar 2010
ging gestern Abend zu Ende.
Am Freitag Abend habe ich den Neuhjahrsempfang der FDP Offenbach(-Stadt) besucht, und ich muss sagen, es war wie immer ein Genuss. Dankenswerterweise ist dieser Empfang nämlich gar nicht steif oder besonders schick, sondern im Bücherturm der Stadt Offenbach in eienr außergewöhnlichen und eigentlich schon als cool zu bezeichnenenden Location.
Die Redner hatten das Wort Humor tatsächlich schonmal gehört, und so war der Vortrag des Hauptredners Alfred Clouth, seines Zeichens Präsident der IHK Offenbach, zum Thema “Die Zukunft Offenbachs” auch für Nicht-Offenbacher kurzweilig. Mit hat das Wünsch-Dir-was an die Politiker am Ende besonders gut gefallen, und das meine ich im vollen Ernst. Wenn man nicht mal alle noch so weithergeholten Wünsche und Vorstellungen auf den Tisch packt, dann weiß man ja auch langfristig gar nicht, wo es hingeht. Und langfristige Planung ist ind er Kommunalpolitik nicht weniger wichtig als auf Bundes- oder Landesebene.
Natürlich habe ich die Gelegenheit genutzt, nach den Reden (hier nochmals der Dank an den Fraktionsvorsitzenden der FDP Offenbach, dass ich sogar namentlich als eine der 280 Gäste begrüßt wurde ;-)) mit dem Vorsitzenden der JuLis Offenbach (eines meiner Betreuungs-Kreisverbände) über den Kreisverband und die weitere zukünftige Ausrichtung zu sprechen - was auch der eigentlich Grund meines Besuchs war. Der Teil, wo wir noch bis halb zwei in der PizzaPastaFactory (Posecco für einen Euro) saßen und gequascht haben, war wohl eher Freizeit 
Samstag habe ich mich dann auf den Weg nach Langenselbold gemacht, wo ich die Mitgliederversammlung meines anderen Betreuungskreisverbandes, der JuLis Main-Kinzig, präsidieren durfte. An dieser Stelle gratuliere ich nochmals dem neugewählten Kreisvorsitzenden Jakob und bedanke mich bei Bettina für die gute Zusammenarbeit. Ich bin sicher, dass der Kreisverband auch unter der neuen Führung weiterhin so erfolgreich bleibt wie bisher.
Gestern haben wir uns dann alle nach Darmstadt-Arheilgen aufgemacht, wo wir Landesvorstandssitzung, Neuwahlen LAK Wirtschaft, Finanzen und Verkehr (herzlichen Glückwunsch an die neuen LAK-Leiter Benni und Dominik!), Kreisvorsitzendenkonferenz und LAK-Leiter-Treffen hatten. Hierzu werden meine Kollegen sicherlich noch das ein oder andere schreiben, nur so viel: 7 Stunden am Stück tagen ist doch wirklich kein Pappenstiel. Aber viel geschafft haben wir!
In diesem Sinne werde ich mich jetzt mal aufmachen, die Aufgaben, die Hendrik gestern so begeistert verteilt hat, anzugehen.
In diesem Sinne,
viele Grüße,
eure Mona
08. Februar 2010
Was veranlasst mich in diesem schönen deutschen Blog mit Anglizismen um mich zu schmeißen? Es ist hochwohlgeborene Gewerkschaft der deutschen Arbeiterklasse, verdi, die nicht nur dem Namen nach italienische Verhältnisse des totalen Versagens des öffentlichen Lebens anstrebt.
Nachdem bereits am Montag bei wildem Schneetreiben in Frankfurt alle, die auf Busse angewiesen sind, auf dem falschen Fuß erwischt wurden, folgte der nächste Streich nicht sogleich, aber (mit Ankündigung) am Freitag…
Außer mir stehen an meiner popeligen Bahnhaltestelle normalerweise drei oder vier Leute. An jenem Tag erreichte der Andrang allerdings wahrhaft biblische Ausmaße, auf die Moses bei seinem Auszug stolz gewesen wäre, da S- und Regionalbahnen die einzigen verkehrenden öffentlichen Verkehrsmittel in Frankfurt waren. In ganz Frankfurt. Den ganzen Tag.
Wie um die Situation im vollgestopften Zug auch noch betonen zu wollen, veranlasste der Zufallsalghorythmus meines MP3-Players, dass gerade in diesem Moment die Liedzeilen “uranium/makes me go insanium” durch meine Kopfhörer schossen. (Kurzer Werbeblock: Dieses epische Meisterwerk kommt von der besten Band der Welt, Mange . Unbedingt mal reinhören, vor allem Uranium!)
Der Wahnsinn kam aber noch für mich, da ich am Abend versuchte, in die Stadt zu kommen. Es ist wirklich ein seltsames Gefühl von der S-Bahn-Station Messe (die nicht am Haupteingang der Messe ist) aus an leeren Bürogebäuden vorbei in Richtung Uni zu laufen. Und es ist weit. Die Auswirkungen auf das Frankfurter Nachtleben waren nicht zu übersehen, testweise habe ich das im ivi (das heißt wirklich so, haben sich ein paar lustige Menschen aus der linken Frankfurter (Antifa-)Szene ausgedacht; die Bands waren gut, aber der Sound Matsch, aber das gehört wohl dazu, wenn man “alternativ” sein möchte) beobachtet.
Wenn man so die Gewerbesteuereinnahmen einer Stadt wie Frankfurt unterminiert und nebenbei auch noch alle Steuerzahler (außer den Streikenden selbst natürlich) verärgert, braucht man sich allerdings auch nicht zu wundern, wenn Forderungen nach 5% mehr Lohn mit einem trockenen Lachen quittiert werden…
In diesem Sinne
Euer Daniel
06. Februar 2010
Am Mittwoch wurden mir beide Schrauben aus dem Knie entfernt (ich schätze sie auf ungefähr 15 cm… Durchmesser!). Heute konnte ich mein Knie (fast) wieder normal belasten und habe diese Chance gleich genutzt um mir in Gießen Hotels und Tagungsräumlichkeiten zu besichtigen. Die Kongresshalle wäre für unsere Ansprüche wirklich gut geeignet.
Im Anschluss an die Kreismitgliederversammlung des Main-Kinzig-Kreises wurde Jakob Mohn zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt(auch an dieser Stelle erneut meinen herzlichen Glückwunsch).
Nun bereite ich mich noch etwas auf die morgigen Sitzungen in Darmstadt vor und freue mich schon auf unsere erste Kreisvorsitzendenkonferenz. Vielleicht schaffe ich es danach noch ein paar Vorstandmitglieder ans Telefon zu bekommen…sonst fehlt mir am Ende tatsächlich noch eine gute Ausrede um den Abend nicht über einem Uniskript ausklingen lassen zu müssen.:)
Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende,
Hendrik
06. Februar 2010
Freitag Abend in einer Kleinstadt in Nordhessen. Der Bürgermeister der beschaullichen Gemeinde stellt sich vor seinen Gemeinderat und plädiert für die Anschaffung einer Bronzeskulptur für den Stadtpark. Kostenpunkt: 10.000€. Und dann fällt ein denkwürdiger Satz: “Das Geld kommt aus einem Förderprogramm, wenn wir es nicht sofort ausgeben, müssen wir es zum Schuldentilgen verwenden!” OK, damit war der Fall klar: 30zu1 für die Skulptur!
Klingt beim ersten Lesen ganz witzig, ist es aber eigentlich gar nicht. Die Finanzlage der Kommunen ist bundesweit desaströs. Das ist aber keine Entschuldigung für unnötige Ausgaben. Und erst recht nicht für die Erhebung von Bagatellsteuern. In vielen Gemeinden werden Hundesteuer, Jagdsteuer, Zweitwohnungsteuer und co. weiter erhoben und erhöht. Wenn eine Kommune nicht einmal annähernd an einen ausgeglichenen Haushalt herankommt, dann braucht sie ihr Defizit auch nicht mit zusätzlichen Belastungen für ihre Bürger abmildern. Wir müssen uns auf jeden Fall in naher Zukunft mit Ideen für eine echte Gemeindefinanzreform auseinandersetzen, meint…
…der Max
01. Februar 2010
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